Team Zukunftswerkstatt Köln: Glaubwürdige Moderation


Der Umgang mit Konflikten unter den Teilnehmenden einer Zukunftswerkstatt erfodert Einfühlungsvermögen und Übung. In den von uns angebotenen Kursen und Ausbildungen tragen wir unterschiedliche Erfahrungen zusammen und erweitern gemeinsam den Horzont: Kritik positiv umformulieren – Betonen, dass jeder im Raum wichtig ist, um die Sache zu klären – Den Konflikt und seine Protagonisten wertschätzen...

(Kurs "Kompetent studieren – Präsentationstechniken" in Köln, Nordrhein-Westfalen 2008)


Was macht Moderation glaubwürdig?

Zukunftswerkstatt-Moderatorinnen und Moderatoren wissen darum, wie wichtig es ist, rational-analytische Fähigkeiten ("linke" Gehirnhemisphäre) und emotional-intuitive Fähigkeiten ("rechte" Gehirnhemisphäre) zu verknüpfen. Sie sind geübt darin, die "richtigen" Fragen zu stellen – offen und systemisch zugleich – und begünstigen damit qualitativ außerordentliche Prozessergebnisse. Sie können ihrer Zielgruppe entsprechende Kreativitätsanregung vermitteln: Spielerische, darstellende oder künstlerische Verfahren werden passgenau zur Weiterentwicklung der Themenergebnisse eingesetzt. Sie vertreten glaubwürdig, dass auch "verrückte" Gedanken als Ideen mit Hand und Fuß interpretiert werden können – so wie es der Methodenbegründer Jungk beschrieb: "Ohne Furcht vor Interessenverbindungen, ohne Bindung an Routine und falsche Vorsichten, ohne jede »Vernüftigkeit«, die sich stets am schon Gewussten, schon Gekonnten ängstlich orientiert und so zur Unvernunft wird."

Unterschiede im Kenntnisstand oder Meinungsbild einer Teilnehmergruppe gleicht eine gelernte Moderatorin, ein gelernter Moderator für Zukunftswerkstätten durch das Einbeziehen nichtsprachlicher Arbeitsphasen und durch eine intensive, unzensierte und transparente Visualisierung aller Arbeitsergebnisse aus. Die Teilnehmenden werden so befähigt, den roten Faden zu erkennen, der sich durch die Zukunftswerkstatt – oft über mehrere Tage " zieht.


Wer bildet in der Moderation von Zukunftswerkstätten aus, und warum?

Als Trainer haben wir persönlich mit den Methodenbegründern Robert Jungk (gestorben 1994) und Dr. Norbert R. Müllert zusammengearbeitet. Seit 1986 moderieren wir Zukunftswerkstätten und bilden seit über 20 Jahren in dieser Methodik aus. Praktische Erfahrungen mit anderen Partizipations-Verfahren kommen hinzu, weitere Qualifikationen ergänzten die Grundlagen: Open Space, Whole Scale ® Change, Community Organizing, Zukunftskonferenz, Planning for Real, Planungszelle, Projektmanagement, Themenzentrierte Interaktion, Systemisches Coaching.

Qualität und Wirksamkeit von Zukunftswerkstätten zu sichern heißt für uns, vernetzt zu handeln und sich zu engagieren in der Moderatoren-Vernetzung von Zukunftswerkstätten sowie im Vorstand des Zukunftswerkstätten-Vereins zur demokratischen Zukunftsgestaltung e.V.

Zum Erfahrungsschatz unseres Teams gehört die Moderation von Zukunftswerkstätten für Menschen jeden Alters (für Dreijährige wie für 93-jährige), für Menschen jedes Bildungshorizonts (für Schulabbrecher wie für Universitätsprofessoren), jeder Tätigkeitsebene (für geschäftsführende Unternehmer wie für Industriearbeiter am Fließband), jeden Erfahrungshintergrunds (für international renommierte Bildungsexperten wie für arbeitssuchende Jugendliche). Ebenso kennen wir vielseitige Zugangswege zur zielgruppenspezifischen Arbeit. Die Spannweite unserer Moderationspraxis reicht von kleinen Gruppen von 6 Menschen bis hin zu Großgruppen von 200 Personen, von Impulssetzungen mit einer einzelnen Zukunftswerkstatt bis hin zu umfassenden Prozessen mit mehreren aufeinander aufbauenden Zukunftswerkstätten – mit einem ganzen Kollegium, mit der ganzen Mitarbeiterschaft eines Betriebs oder den Bewohnerinnen und Bewohnern einer ganzen Stadt.

Ganz uns gar sind wir überzeugt, dass Zukunftswerkstatt ein mitreißendes, allumfassendes und wirkungsvolles Instrument ist, um Menschen in Zusammenarbeit zu bringen – selbstbestimmt, kreativ, handlungsorientiert und zukunftsweisend. Unsere Aufgabe sehen wir darin, zu motivieren, Zukunftswerkstatt zu variieren, zu verknüpfen und weiterzuentwickeln, so dass sich eine umfassende Beteiligung vieler Menschen gesellschaftlich durchsetzen kann. "Die Zukunft hat schon begonnen. Aber noch kann sie, wenn rechtzeitig erkannt, verändert werden", schrieb der kritische Wissenschaftsjournalist Robert Jungk schon 1952.


Wie lernen angehende Zukunftswerkstatt-Fachleute beim Team Zukunftswerkstatt Köln?

Grau ist alle Theorie, doch Praxis brauch eine solide Basis. In unserer Zukunftswerkstatt-Moderationsausbildung spielen praktische Übungen der Teilnehmenden in spontan gebildeten kleinen Teams eine große Rolle...

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(Aktualisiert am 3.3.2009)


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